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Posttraumatische Belastungsstörungen

Eine posttraumatische Belastungsstörung ist eine verzögerte oder verlängerte körperliche und seelische Reaktion auf das Erleben einiger oder mehrerer Ereignisse, die die Seele eines Menschen treffen oder nachhaltig beschädigen. Voraussetzung dafür ist ein äußerer Einwirkungsfaktor von erheblicher Bedeutung , zum Beispiel gewalttätige Angriffe, Entführungen, Erleben von Naturkatastrophen, aber auch Krankheitserlebnisse und medizinische Behandlungserfahrungen.

Es kommt häufig zu Schlafstörungen, Reizbarkeit und Wutausbrüchen, Konzentrationsproblemen, Schreckhaftigkeit und Übererregbarkeit. Die Belastungssituationen werden immer wieder erinnert, auch wenn der Betroffene das nicht möchte und führt zu starker innerer Bedrängnis (Flashbacks). So können auch Situationen, die der auslösenden traumatischen Situation ähnlich sind, wieder einen erneut traumatisierenden Effekt aufweisen, auch wenn sie an sich keinen traumatisierenden Charakter haben.

Die Aufarbeitung der traumatisierenden Erlebnisse kann durch die Verfahren Tiefenpsychologie aber auch Verhaltenstherapie erfolgen. Zusätzlich wird heute das sog. EMDR-Verfahren eingesetzt.

Informieren Sie sich über unser Therapieangebot und Ihre Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung von posttraumatischen Belastungen unter der Telefonnummer 040 41 34 34 35 0 oder per E-Mail: info@stressmedizin-hamburg.de