Das Fachzentrum Falkenried über das Broken-Heart-Syndrom
Broken-Heart-Syndrom
Herzschmerz als somatische Erkrankung

Ein gebrochenes Herz kann ganz schön weh tun. Seelisch und körperlich. Herzschmerz ist keine sentimentale Einbildung, Stress und Kummer können sogar Symptome wie bei einem Infarkt auslösen, das sogenannte Broken-Heart-Syndrom: Das Herz krampft zusammen, die Brust schmerzt. Ursache ist aber keine verschlossene Ader, sondern eine stressbedingte Verengung der Herzkrankgefäße und damit eine Funktionsstörung des Herzmuskels.

 

„Betroffen sind Menschen, die plötzlich in Not sind, etwa weil von jetzt auf gleich die ganze Lebensgrundlage entzogen ist, sagt Jürgen Pache, Chefarzt der Kardiologie an der Klinik Starnberger See. In der Regel heilt die sogenannte Stress-Kardiomyopathie ohne Folgen aus.

Broken-Heart-Syndrom: Information vom Fachzentrum Falkenried über den Zusammenhang zwischen Herz und Psyche.
Liebeskummer als Auslöser

Auch Menschen mit Liebeskummer berichten oft von Schmerzen in der Herzgegend. Verspannungen, Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, ein geschwächtes Immunsystem – Liebeskummer kann den Körper enorm beeinträchtigen.

Herz & Psyche

Experimente in den USA haben gezeigt, dass seelischer Schmerz und soziale Zurückweisung im Gehirn ähnliche Regionen aktivieren wie körperlicher Schmerz. Auch Stress kann zu derartigen Symptomen führen Da dabei allerdings meist auch der Blutdruck in die Höhe getrieben wird, sollten Betroffene für Ausgleich sorgen und sich gegebenenfalls professionelle Hilfe holen!