Effektive Traumtherapie bei Traumafolgestörungen im Fachzentrum Falkenried im Herzen von Hamburg
Traumafolgestörungen: Traumatherapie Hamburg
Seelische Wunden bei Traumafolgestörungen

Nach einem traumatischen Ereignis befinden sich Menschen in einem Schockzustand. Das ist in den ersten Tagen und Wochen ganz normal, schließlich handelt es sich bei Traumata wie schweren Autounfällen oder Gewalterfahrungen um Ausnahmesituationen, die die Psyche überfordern. Ist ein Mensch nicht in der Lage, das Erlebnis aus eigener Kraft zu bewältigen, können Traumafolgestörungen wie eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entstehen.

Betroffene haben unter anderem mit quälenden Erinnerungen, Alpträumen und instabilen Stimmungen und Emotionen zu kämpfen. Ein unbeschwertes Leben ist für viele nicht mehr möglich. In unserem Fachzentrum in Hamburg unterstützen wir Sie durch eine umfassende Traumatherapie bei der Bearbeitung Ihrer Erfahrungen.

Zur Aufnahme
Traumatherapie bei Traumafolgestörungen wie PTBS in Hamburg im Fachzentrum Falkenried
Symptome & Ursachen

Traumata

Einer Traumafolgestörung ist immer ein traumatisches Ereignis vorausgegangen. Nicht jede belastende Situation stellt für alle Personen gleichermaßen ein Trauma dar, dennoch haben alle Traumata gemeinsam, dass sie durch äußere Einflüsse herbeigeführt worden sind. Das kann zufällig oder beabsichtigt geschehen. Unterschieden wird außerdem die Dauer des Ereignisses, welche kurz und einmalig (Typ-I-Trauma) oder langwierig (Typ-II-Trauma) sein kann. Einige Beispiele für mögliche Traumata sind:

  • Schwere Verkehrsunfälle 
  • Naturkatastrophen
  • Banküberfall
  • Krieg und Flucht
  • Geiselnahme 
  • Verlust einer nahestehenden Person
  • Körperlicher, psychischer und sexueller Missbrauch 
  • Vernachlässigung

Symptome

Nach einem traumatischen Erlebnis kommt es in der Regel zu einem Schockzustand, der Betroffene handlungsunfähig macht. Treten in den ersten vier Wochen nach dem Trauma folgende Symptome auf, wird von einer akuten Belastungsreaktion gesprochen: 

  • Körperliche Übererregung
  • Albträume & Schlafprobleme
  • Emotionale Taubheit & Rückzug

Halten die Symptome länger als vier Wochen an, wird von einer posttraumatischen Belastungsstörung gesprochen. Weitere Symptome können auftreten:

  • Unkontrollierbares Wiedererleben (Flashbacks) 
  • Vermeidungsverhalten
  • Reizbarkeit & Wutausbrüche
  • Veränderung der Stimmung, Impulsivität

Bei der komplexen Belastungsstörung treten zusätzlich dissoziative Symptome und Änderungen der Persönlichkeit auf. Parallel zu einer PTBS kommt es häufig zu Depressivität, Ängsten und erhöhtem Medikamenten- und Alkoholkonsum.

Ursachen

Ob jemand nach einem oder mehreren belastenden Ereignissen eine Traumafolgestörung entwickelt, hängt von mehreren Faktoren ab, die über die Merkmale der traumatischen Erfahrung, beispielsweise Dauer und Schwere, hinaus gehen.

Auch die Persönlichkeit eines Menschen, soziale Unterstützung und Anerkennung sowie vorangegangene Traumata haben einen Einfluss darauf, ob und wie die Psyche das Erlebte verarbeitet.

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Unterstützung in unserer Traumaklinik

In unserem Fachzentrum in Hamburg-Eppendorf steht Ihnen bei der Traumatherapie ein multiprofessionelles Team zur Seite. Wir sind darum bemüht, neben zahlreichen Therapieangeboten eine sichere und vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.

Gerade bei Traumafolgestörungen ist es wichtig, dass Sie sich gut und sicher aufgehoben fühlen, um sich gemeinsam mit unseren Experten und Expertinnen Ihren Erfahrungen zu stellen. Ihre individuellen Bedürfnisse stehen dabei stehts im Mittelpunkt der Therapie!

 

Umfassende Diagnostik & Innovative Behandlung

Diagnostik

Im diagnostischen Erstgespräch möchten wir Sie und Ihre Beweggründe für eine Behandlung bei uns kennenlernen. Traumatische Erlebnisse sind oft mit Angst und Scham besetzt, dessen sind wir uns bewusst. Umso wichtiger ist es, bereits zu Beginn eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Wir begegnen Ihnen und Ihren Erfahrungen mit einer offenen und wertschätzenden Haltung.

Neben den Hintergründen Ihrer Traumafolgestörung werden im Rahmen der Diagnostik weitere Symptome wie Ängste oder depressive Verstimmungen, körperliche Beschwerden und Schlafstörungen besprochen, aber auch derzeitige Lebensumstände, Wünsche und Kraftquellen. Gemeinsam wird auf Basis Ihrer Vergangenheit, Ihrer Bedürfnisse und Ziele ein Therapiekonzept erstellt, durch das wir Sie begleiten werden.

Psychotherapie

Die Aufarbeitung Ihrer traumatischen Erfahrungen findet insbesondere in verhaltenstherapeutischen oder tiefenpsychologischen Einzelgesprächen statt. Der geschützte Raum mit einem Therapeuten oder einer Therapeutin bietet die Möglichkeit, sich Stück für Stück mit den schmerzlichen Erinnerungen zu konfrontieren sowie auslösende Situationen für solche Flashbacks und Vermeidungsverhalten zu identifizieren. Ihre Angstreaktion wird weniger intensiv, denn Sie lernen, dass das Erlebte keine gegenwärtige Bedrohung mehr darstellt.

Körpertherapie

Bestandteil unserer Traumatherapie in Hamburg sind ergänzende Verfahren aus dem Bereich der Körpertherapie. Schreckhaftigkeit und Übererregung sind ein zentrales Symptom einer Traumafolgestörung, weshalb es sinnvoll ist, die Behandlung ganzheitlich anzugehen.  Folgende Methoden bieten wir in Falkenried an:

  • Feldenkrais-Methode 
  • Shiatsu
  • Cranio-Sacral – Therapie

Durch die Körpertherapien wird die körpereigene Wahrnehmung verbessert und durch gezielte Handgriffe und Dehnungen lösen sich Schmerzen und Verspannungen.

Entspannungsverfahren

Seelischer Stress manifestiert sich im Körper, ebenso wie sich körperliche Beschwerden auf die Psyche auswirken. Den Körper gezielt in einen ausgeglichenen Zustand zu bringen, macht sich ebenfalls in einem ruhigeren Geist bemerkbar, sodass ein natürliches Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann. Autogenes Training und progressive Muskelentspannung sind zwei viel angewandte Entspannungsmethoden, die auch im Anschluss an die Traumatherapie im Alltag ganz leicht anzuwenden sind.

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Professor Stephan Ahrens leitet als Ärztlicher Direktor mit langjähriger Erfahrung das Fachzentrum Falkenried
Vertrauensvoll & wertschätzend

Unser gesamtes Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, unseren Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Betreuung zu bieten. Dabei werden unsere Verfahren mit Ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen in Einklang gebracht, um Sie gestärkt zurück in den Alltag zu entlassen!

Zum Team
In den besten Händen

„Neue Kraft und neues Vertrauen zu schöpfen ist gerade bei Traumafolgestörungen eine Herausforderung. Wir sind uns dessen bewusst und begleiten Sie von Beginn an zuverlässig und mit einer wertschätzenden Grundhaltung. Informieren Sie sich gerne über unser Angebot!“

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Frau Mady Schimeczek – Leitung Patientenmanagement im Fachzentrum Falkenried
Mady Schimeczek
Leitung Patientenmanagement