Therapie bei Zwangsstörungen: Fachzentrum Falkenried - Klinik in Hamburg
Privatambulanz & Tagesklinik Therapie bei Zwangsstörungen
Essen als Freund oder Feind

Feste Tagesabläufe, Routinen, Rituale und die unterschiedlichsten Gewohnheiten sind Bestandteil des Alltags vieler Menschen. Sie geben ihnen Halt und Struktur. Problematisch wird es, wenn sich Gedanken wiederkehrend aufdrängen oder jemand das Gefühl hat, bestimmte Handlungen ständig durchführen zu müssen.

Möglicherweise liegt dann eine Zwangsstörung vor, die Betroffenen jegliche Spontanität raubt und somit in ihrem Leben enorm einschränkt. In unserem Fachzentrum Falkenried in Hamburg-Eppendorf begleiten wir Sie mit einer umfassenden Therapie, in der wir uns gemeinsam Ihrer Zwangsstörung stellen, damit Sie Ihre Lebensqualität zurückerlangen!

Zur Aufnahme
Therapie bei Zwangsstörungen in Hamburg im Fachzentrum Falkenried
Symptome & Ursachen

Formen

Eine Zwangsstörung kann sich in Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen äußern. Den Zwangshandlungen sind häufig Zwangsgedanken vorausgegangen, die Betroffene beispielsweise auffordern, bestimmte Dinge zu tun.

Zwangsgedanken:

Inhaltlich unterscheiden sich Zwangsgedanken nicht unbedingt von solchen Gedanken, die jeder Mensch einmal hat. In einem gesunden Rahmen wird der Gedanke jedoch als unbedeutsam eingestuft und drängt sich nicht weiter auf. Zwangsgedanken sind jedoch wiederkehrend, aufdringlich und werden als unkontrollierbar und quälend erlebt.

Zwangshandlungen:

Zwangshandlungen sind Verhaltensweisen, bei denen Betroffene den Zwang verspüren, diese ständig ausführen zu „müssen“. Durch die Ausführung der Handlung erhoffen sie sich kurzfristige Erleichterung, da die aufdringlichen Impulse für einen Moment lang nachlassen. Zu häufigen Zwängen gehören: 

  • Wasch- und Reinigungszwang
  • Ordnungszwang 
  • Kontrollzwang
  • Zählen

Symptome

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen sind sehr zeitintensiv. Betroffene beschäftigen sich über den Tag verteilt oft stundenlang damit. Zudem lösen sie einen Leidensdruck aus und werden als quälend erlebt. Die Einsicht hinsichtlich der Unsinnigkeit der Gedanken und Handlungen kann gegeben sein, für einige werden sie jedoch als notwendig und zweckdienlich empfunden. Zwangsgedanken sind häufig mit Angst und Anspannung verbunden.

Eine Zwangshandlung auszuführen verschafft kurzfristige Entspannung, letztendlich wird der Kreislauf dadurch jedoch aufrechterhalten. Eine Zwangsstörung kann zu massiven Einschränkungen im Alltag führen, da sie einerseits zeitaufwendig sind und andererseits mit viel Scham verbunden sind, was möglicherweise soziale Isolation zur Folge hat.

Ursachen

Wann und weshalb jemand an einer Zwangsstörung erkrankt, ist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Wie so oft bei psychischen Erkrankungen, handelt es sich vielmehr um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die die Entstehung begünstigen können:

  • Genetik und neurobiologische Faktoren: In einigen Untersuchungen konnte eine familiäre Häufung von Zwangsstörungen festgestellt werden. Insgesamt wird der genetische Anteil jedoch als gering eingeschätzt. Eine weitere Ursache ist möglicherweise die Veränderung der Hirnaktivität. 
  • Psychosoziale Faktoren: Ein Mensch wird stark durch sein Umfeld geprägt, sowohl durch geltende Regeln und Normen als auch durch den allgemeinen Erziehungsstil. Leistungsdruck oder unter anderem Überbehütung können Kinder längerfristig verunsichern und mit ursächlich für die Entwicklung von Zwängen sein. 
  • Persönlichkeitsfaktoren: Menschen unterscheiden sich unter anderem in ihrer Sensibilität, ihrer Widerstandsfähigkeit, oder ihrer Selbstsicherheit. So können bestimmte Persönlichkeitsmerkmale die Entstehung von Zwangsstörungen begünstigen, wie beispielsweise Perfektionismus, Ängste oder extreme Schüchternheit. 
  • Kritische Lebensereignisse: Situationen, in denen Menschen einen Kontroll- oder Sicherheitsverlust erleben, können auslösend für eine Zwangsstörung sein. Dazu gehören ebenfalls traumatische Erfahrungen in der Kindheit.
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Umfassende Therapie bei Zwangsstörungen

Bei der Behandlung von Zwangsstörungen in unserem Fachzentrum Falkenried in Hamburg-Eppendorf geht es uns darum, Ihnen langfristig ein Leben losgelöst von Zwängen zu ermöglichen. Die vertrauensvolle Atmosphäre in Kombination mit wirksamen Methoden der unterschiedlichsten Fachbereiche stellen die beste Voraussetzung für eine nachhaltige Heilung dar. Wir behandeln unsere Patientinnen und Patienten vor dem Hintergrund ihres individuellen Beschwerdebildes und schließen sie stehts in die Planung und Umsetzung der Therapie ihrer Zwangsstörung mit ein.

Umfassende Diagnostik & Innovative Behandlung

Diagnostik

Zu Beginn erwartet Sie bei uns ein diagnostisches Erstgespräch, in dem Sie in einer vertrauensvollen Atmosphäre über Ihre Zwangssymptomatik sprechen können. Wir erfassen Informationen die Dauer, Ausprägung und Einschränkungen ihrer Beschwerden und möchten zudem mehr über Sie und Ihre persönlichen Lebensumstände und Hintergründe erfahren. Das Diagnosegespräch bildet die Grundlage für den Behandlungsplan, der individuell auf Sie, Ihre Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt wird.

Psychotherapie

Unsere Fachklinik in Hamburg bietet verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Psychotherapie an, die im Einzel- und Gruppensetting stattfindet. Zwangsgedanken lösen starke Ängste aus und rauben Betroffenen viel Zeit und kognitive Kapazität. Im Rahmen der Psychotherapie nähern wir uns Stück für Stück den wiederkehrenden Gedanken und hinterfragen deren Funktion. Zudem lernen Sie, bestimmten Impulsen nicht nachzugeben.

Indem Sie die Situation einen Moment aushalten, sammeln Sie die Erfahrung, dass die befürchteten Konsequenzen nicht eintreten werden. Das Ganze findet unter Begleitung von erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten statt, sodass Sie sich zu jedem Zeitpunkt gut aufgehoben fühlen.

Körpertherapie

Zwangsstörungen gehen mit einer hohen körperlichen Erregung einher. Die dauerhafte Aktivität des vegetativen Nervensystems kann zu Verspannungen und Schmerzen führen. In unseren Körpertherapien wird ein neues Bewusstsein für das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist geschaffen und durch gezielte Berührungen und Bewegungen lösen sich Blockaden.

Körperliche Verspannungen lösen sich und werden kontrolliert abgebaut. Folgende Methoden bieten wir im Fachzentrum Falkenried an:

  • Feldenkrais-Methode
  • Shiatsu
  • Cranio-Sacral-Therapie

Entspannungsverfahren

Die gezielte Entspannung des Körpers wirkt sich ebenfalls beruhigend auf den Geist aus.  Gleichzeitig gibt es Methoden, bei denen konkrete gedankliche Abläufe die Anspannung im Körper senken können. Diese äußerst starke und doch sensible Verbindung Zwischen Körper und Psyche zu erfahren schafft eine neue Balance und ist außerdem eigenständig und in diversen Alltagssituationen anwendbar. Autogenes Training und progressive Muskelentspannung runden unsere ganzheitliche Behandlung in Hamburg ab.

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Professor Stephan Ahrens leitet als Ärztlicher Direktor mit langjähriger Erfahrung das Fachzentrum Falkenried
Vertrauensvoll & wertschätzend

Das umfassende Behandlungskonzept in unserem Fachzentrum Falkenried ermöglicht Ihnen eine nachhaltige Genesung und ein Leben frei von Zwängen. Dabei steht Ihre Individualität stets an erster Stelle, was durch die hohe Therapiedichte und das breit aufgestellte Team möglich gemacht wird.

Zum Team
In den besten Händen

„Es sollte kein Dauerzustand sein, durch Zwänge eingeschränkt zu sein. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ein wichtiger erster Schritt. Wir unterstützen Sie von Anfang an!“

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Frau Mady Schimeczek – Leitung Patientenmanagement im Fachzentrum Falkenried
Mady Schimeczek
Leitung Patientenmanagement