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Aktuelles

Nachrichten zu Therapien und Ergebnissen zum Thema Stressmedizin und Psychotherapie

Mach den Stress zum Freund!

Die Kunst liegt im Umdenken. Wer es schafft, körperliche Symptome auf Stress neu zu bewerten und sogar positiv zu sehen, hat einen wichtigen Schritt geschafft.

Dieses Herzrasen, feuchte Hände, schneller Atem.... viele Menschen kennen das vor wichtigen Terminen und finden es ganz fürchterlich, weil sie es als Angst interpretieren. „Aber“, so Kelly McGonigal, Gesundheitspsychologin der Stanford University, USA, „das klopfende Herz bereitet uns darauf vor, aktiv zu sein, der schnellere Atem versorgt das Hirn mit mehr Sauerstoff.“ Der Körper ist voller Energie und unterstützt uns, Herausforderungen zu meistern.

Man kann nach und nach üben, die körperlichen Anzeichen von Stress umzudeuten und sie als Impuls zu sehen und zu nutzen. Einen anderen Tipp hält Der Hamburger Personalentwickler Joachim Pawlick bereit: Man schreibt auf, wann man sich gestresst fühlte und warum. Dann notiert man, was man dabei gut gemacht hat und was einem geholfen hat. Dies zeigt, dass man schon andere Stresssituationen gut gemeistert hat.

Dennoch schafft es natürlich jeder, alleine einen Weg aus der Stressspirale zu finden. Vor einem drohenden Burnout sollte man darum auf jeden Fall professionelle Unterstützung suchen – betont Kelly McGonigal.